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Familienschule
Die Familienschule ist ein Angebot unseres Trägers im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Schulverweigerung. Die 2. Chance“. Innerhalb des Projektes steht im Mittelpunkt in der Zusammenarbeit mit Schule, Familie, Jugendamt und dem Jugendlichen ein Netzwerk zu knüpfen, welches den regelmäßigen, aktiven und damit erfolgreichen Schulbesuch gewährleisten kann.
» Zielgruppe
8 Schüler/innen von Leipziger Mittelschulen im Alter von 12-14 Jahren, die derzeit vorrangig aus Verhaltensgründen in ihren derzeitigen Klassenverbänden nicht unterrichtet werden können (Schulsuspendierung ausgesprochen bzw. angedroht).
Aufnahmevoraussetzungen:
- Bestehen eines erzieherischen Bedarfs und Gewährung von Hilfen zur Erziehung (aktuell oder mit Beginn der Arbeit in der Familienschule)
- eine namentlich benannte Schule im Stadtgebiet Leipzig, die sich für den Schüler zuständig fühlt und deren namentlich benannte Lehrer bereit sind, aktiv an dessen Rückführung mitzuarbeiten.
- Ein Familienmitglied, das bereit ist, den Schüler während der Dauer der Projektteilnahme aktiv zu begleiten (Teilnahme an den Unterrichtseinheiten; Gruppenrunden…). Die Familienmitglieder können sich tageweise in die Begleitung der Schüler aufteilen. Die Eltern sind für die Weitergabe wichtige Informationen zuständig. Weitere Familienangehörige können den Schüler phasenweise ergänzend begleiten und unterstützen.
- Der Schüler muss eine Schule besuchen, an der er die Möglichkeit hat, mindestens einen Hauptschulabschluss zu erwerben
» Ziel
Ziel der Arbeit in der Familienschule ist:
- die Stärkung der elterlichen Präsenz
- die Arbeit an Verhaltensänderungen der Schüler/innen
- die Stärkung des Zusammenwirkens von Schule und Eltern
» Schwerpunkte
Die Schüler/innen besuchen anfangs 3 Tage in der Woche die Familienschule und 2 Tage die Herkunftsschule. Die Anwesenheit in der Familienschule wird fortlaufend zugunsten der Anwesenheit in der Herkunftsschule reduziert. Die Teilnahme an der Familienschule ist für maximal 9 Monate möglich. Danach erfolgt nach der Reintegration eine flankierende Betreuung der Schüler/innen an deren Herkunftsschule.
In der Familienschule arbeiten Eltern und Schüler/innen mit wöchentlichen Verhaltensziel- und Konsequenzenplänen, die gewährleisten, dass Verhalten im schulischen Kontext im familiären Kontext Bewertung erfährt. Neben Unterrichtseinheiten, die die Eltern supervidieren, gibt es pädagogisch-therapeutisch ausgerichtete Eltern-Kind-Aktionen. Mindestens einmal in der Woche treffen sich die Eltern der Familienschule zu einer Elternrunde, um ihre Themen zu besprechen.
Einen wesentlichen Bestandteil der Arbeit stellen die regelmäßigen Abstimmungs- und Koordinierungsgespräche zwischen Familie, Schule, ASD, Mitarbeiter des Erziehungshilfeträgers und Koordinierungsstelle dar, in welcher die Ziele für die weiteren Reintegrationsstufen festgelegt werden. Alle 8 bis 10 Wochen wird mit der Familie, der Schule und den beteiligten Erziehungshelfern ein weiterer Tag in der Regelschule vereinbart.
» Team

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Maria Mauga
Diplom-Sozialpädagogin (FH), Koordinatorin für Familienräte i.A., Koordinatorin für das Förderzentrum für Erziehungshilfe
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Anna Kramer
Lehrerin für Sonderpädagogik, Kinder- und Jugendlichenpsycho-
therapeutin i.A. -
Nadine Arndt-van Ngoc
Diplompsychologin, Systemische Therapeutin – Koordinatorin für die Petri-Schule
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Iris Staudenmayer
Ergotherapeutin, B.A. Bildungswisschenschaften, Systemische Therapeutin i.A.
Standort u. Kontakt
Kofinanziert durch
- Jugendamt Leipzig
- Sächsische Bildungsagentur/ Regionalstelle Leipzig



